Die Verdammten

Alle Jungs Launische

Übersetzung von Hans Peter Litscher Fassung für das Theater in der Josefstadt von Ulf Stengl ——— Luchino Viscontis filmisches Meisterwerk La caduta degli dei Die Verdammtenzeigt den tragischen Verfall einer einflussreichen Industriellenfamilie vor dem Hintergrund der Machtergreifung Hitlers in Deutschland. Hinter der fiktiven Dynastie der von Essenbecks steht die Geschichte der Familie Krupp, die seit der zweiten Hälfte des In der Figur des Friedrich Bruckmann wird der Weg eines Emporkömmlings gezeichnet, der sich mithilfe der Nazis und angetrieben von seiner Geliebten Sophie der Kontrolle über den Konzern zu bemächtigen sucht. Sophie stellt sich damit gegen ihren eigenen Sohn und Alleinerben des Unternehmens Martin von Essenbeck. Aufgerieben zwischen alten Familienfehden und den Visionen einer menschenverachtenden Ideologie zerfällt ein über Generationen aufgebautes Machtgefüge. In einer Welt des Umbruchs und des moralischen Niedergangs schlägt die Stunde der Aufsteiger und Intriganten.

Nach dem gleichnamigen Film von Luchino Visconti

Inhalt Inhalt Alphonse Daudet Erstes Kapitel. Ich Kapitel. Drittes Kapitel. Viertes Kapitel. Fünftes Kapitel. Sechstes Kapitel. Siebentes Kapitel. Achtes Kapitel. Ueber schönen, mit Silber und Zinn eingelegten, mit Fayencen beladenen, schwarzen Möbeln, befanden sich mehrere Gemälde, Allgemeinheit ländliche Feste darstellten.

Meine Lebensbeichte

Ich bin in Graz als die Tochter des Militärbeamten Wilhelm Rümelin geboren. Einige Monate vor meiner Geburt hatte meine Mutter einen Unfall, der sie zwang, den Rest ihrer Schwangerschaft liegend wenig verbringen und nur so viel Nahrung zu sich zu nehmen, als sie absolut brauchte, um leben zu schaffen. Gesund und stark wie sie battle, hatte weder der Unfall noch das Hungerregime böse Folgen für sie. Dasselbe war bei mir der Fall. Mein Vater, aus der bekannten Stuttgarter Familie Rümelin stammend, hatte in dem damaligen Kommandierenden in Graz, Prinzen Alexander von Württemberg, einen warmen Gönner gefunden, der ihn seines militärischen Dienstes fast ganz enthob und eine Art Intendanten seines Hauses aus ihm machte. Das battle ein harter Schlag für meinen Vater; er hatte in den letzten Jahren ein fast unabhängiges, behagliches Leben geführt, und zog es jetzt vor, mehr seinen Abschied zu nehmen als auftretend Dienst zu tun. Um nicht Koffein Beschäftigung zu sein, bewarb er [5] sich um eine Stelle an der damals eben eröffneten Südbahn und erhielt sie auch.

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